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TGA ist eine thermische Analyse, bei der physikalische und chemische Veränderungen als Funktion von Zeit und Temperatur mit konstanter Heizrate gemessen werden. Es gibt mehrere Anwendungen für TGA, wie Materialcharakterisierung, Abbaustudien, Bestimmung des organischen und anorganischen Gehalts. Durch Erhitzen der Probe unter Luft/Sauerstoff erfolgt die Oxidation; diese Methode wird verwendet, um die Menge der Katalysatorunreinheiten in CNTs zu bestimmen; andererseits wird durch den Einsatz von Stickstoffgas die Oxidation von CNTs verhindert; Dies bedeutet, dass gewichtsverlust direkt mit den Defekten und funktionellen Gruppen zusammenhängt, die an der Oberfläche von CNTs befestigt sind. Basierend auf den experimentellen Ergebnissen anderer Forschungsgruppen verbrennen CNTs bei Einer Temperatur über 600°C–800°C vollständig aus, so dass der verbleibende Gewichtsprozentsatz als Verunreinigungen und Katalysatorpartikel betrachtet werden könnte. Das TGA/DSC 1 ist ein außergewöhnlich vielseitiges Instrument zur Charakterisierung physikalischer und chemischer Materialeigenschaften unter genau kontrollierten atmosphärischen Bedingungen. Es liefert wertvolle Informationen für Forschung, Qualitätskontrolle und Entwicklung. Die Kopplung von TGA und FTIR ist ein guter instrumentaler Ansatz zur Lösung spezifischer analytischer Probleme. TGA misst Veränderungen der Masse der Probe in Abhängigkeit von Temperatur und/oder Zeit. TGA liefert charakteristische Informationen über die zusammensetzungkintische Analyse der thermischen Zersetzung usw. TGA gibt jedoch keine direkte Identifizierung der Gase an, die während des Erhitzens aus der Probe entstehen.

Die IR-Spektroskopie gibt das charakteristische Spektrum jedes Materials an. Für diese Bestimmung ist die Kopplung von TGA mit einer spektroskopischen Abfragemethode, wie z.B. der FTIR-Spektroskopie, eine ausgezeichnete Lösung. Die Gase werden vom TGA-Instrument über eine beheizte Übertragungsleitung übertragen, um die Möglichkeit einer Kondensation zu vermeiden. Die sequenzielle FTIR-Analyse mit TGA fügt eine neue Dimension hinzu, um die beteiligten Verbindungen zu identifizieren und den Temperaturbereich zu bestimmen, über den das Gas freigesetzt wird. TG-FTIR ist ein wichtiges Werkzeug, nicht nur für die Charakterisierung von Polymeren, sondern auch für die Untersuchung spezifischer Verbindungen und Materialien in biologischen Matrizen. TGA wurde verwendet, um die Oxidation von Kohlenstoff-Nanoröhren (CNTs) zu charakterisieren (Pang et al., 1993; Bom et al., 2002). Pang et al. (1993) nutzten den Peak in der Differentialkurve, um zu zeigen, dass die Temperatur der maximalen Oxidationsrate für CNTs 695°C beträgt, und fanden heraus, dass Nanoröhren resistenter gegen Oxidation sind als andere Formen von Kohlenstoff.

Auch die Präsenz von amorphem Kohlenstoff NP in Lebensmittel-Karamells wurde mit TGA charakterisiert (Sk et al., 2012).