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Untersuchungen zeigen nun, dass der Übergang von einem befristeten zu einem unbefristeten Vertrag in Deutschland relativ häufig ist, insbesondere für junge Menschen, die in die Privatwirtschaft eintreten, für die befristete Arbeitsverträge (außerhalb echter Lehrverträge, die etwa die Hälfte aller befristeten Arbeitsverträge ausmachen) als verlängerte Probezeit angesehen werden können, während die kontinuierliche Verlängerung befristeter Arbeitsverträge in der Öffentlichkeit noch weiter verbreitet ist. , akademischer und sozialer Sektor, in dem besondere Bedingungen herrschen (Bellmann et al. 2009; Hohendanner 2010; Boockmann und Hagen 2005; Lehmer und Ziegler 2010). Problematischer ist jedoch die Mobilität von der Leiharbeit zur dauerbefristeten (direkten) Beschäftigung, da die Arbeitsverwaltung in Deutschland unterschiedlich institutional ist und funktional ist (Baumgarten et al. 2012; Spermann 2011; Kvasnicka 2008; Holst et al. 2009; Lehmer und Ziegler 2010; Crimmann et al. 2009). Bei der Teilzeitarbeit sehen wir eine erhebliche Beschäftigungsstabilität der (freiwilligen) Teilzeitarbeit in Deutschland, die auch als Standardarbeitsvertrag bei reduzierter Wochenarbeitszeit wahrgenommen werden kann. Dennoch ziehen es die meisten Teilzeitbeschäftigten wahrscheinlich vor, ihre Arbeitszeit zu erweitern (Holst und Seifert 2012). Mobilitätsbarrieren, die bei der marginalen Teilzeitarbeit bestehen, sind auf die unerschwinglichen Grenzsteuersätze zurückzuführen, die in diesem Segment auf dem Schwelleneinkommensniveau zu verzeichnen sind (Eichhorst et al. 2012; Freier und Steiner 2008). Die Mobilität von niedrig bezahlten zu höheren Löhnen ist häufiger bei jüngeren und besser qualifizierten Arbeitskräften sowie bei männlichen Arbeitnehmern im Allgemeinen, insbesondere wenn sie (i) Unternehmen mit großen Segmenten von schlecht bezahlten Arbeitsplätzen und (ii) ungelernte Dienstleistungsberufe verlassen können (Mosthaf et al.

2011). Andere Maßnahmen des Grades der Arbeitsmarktbindung in Calmfors et al. (2017) zerlegen die Bindung auch an der Beschäftigungsquote in nicht subventionierten Arbeitsplätzen. Die verfügbaren Daten erlauben es nicht, diese Komponente nach Derwohndauer zu berechnen. Arbeitsplätze mit Beschäftigungsbeihilfen der öffentlichen Arbeitsverwaltung sind von begrenzter Dauer und haben immer einen befristeten Vertrag. Es gibt zwei Gründe, die die Konzentration auf bestimmte Gruppen atypischer Arbeit erklären könnten: Erstens weichen sie von der so genannten “Standard”-Form des Arbeitsverhältnisses ab, und zweitens werden diese Beschäftigungsformen von den Arbeitgebern genutzt, um zu vermeiden, dass den Arbeitnehmern ein regulärer Arbeitsvertrag entsteht. Insbesondere der zweite Punkt gilt nicht für die in diesem Fragebogen hervorgehobenen atypischen Beschäftigungsformen, da sie durch das österreichische Arbeitsrecht geregelt sind, einschließlich der Möglichkeit, rechtliche Schritte einzuleiten. Die tägliche Praxis könnte aber natürlich ganz anders sein. Siehe z.B. Berton et al. (2011) und Ichino et al.

(2008) für Studien über Italien, Stand et al. (2002) für das Vereinigte Königreich, Givord und Wilner (2015) für Frankreich, Hartman et al. (2010) für Schweden und OECD (2015) für eine Analyse von 17 OECD-Ländern.